Zuweilen ist Haarausfall auch auf das Fehlen von Haarbausteinen wie Eiweiß, Zink und Co. zurückzuführen. Da die Haare zu einem großen Teil aus Eiweiß bestehen, kommt es insbesondere bei eiweißarmen Diäten zu einer Unterversorgung der Haare in Form von Nährstoffmangel. Somit braucht man sich dann auch nicht zu wundern, wenn es zu (verstärktem oder gar starkem) Haarausfall kommt, wenn man dem Körper ernährungstechnisch nur Vitamine und Proteine zuführt.
Eisen ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil für den Haarwuchs. Insbesondere Frauen mit starken Monatsblutungen verlieren recht viel Eisen und sollten der Haare zu Liebe diesen entstehenden Eisenmangel ausgleichen. Hierfür sollte neben einer ausgewogenen eisen- und proteinreichen Ernährung die Einnahme von Eisentabletten in Absprache mit dem Arzt in Betracht gezogen werden. Die Absprache mit dem Hausarzt oder einem anderen sie behandelnden Arzt sollte daher erfolgen, da der Spruch "Viel hilft viel" hier nicht zutrifft und ein Zuviel an Eisenzufuhr sogar gesundheitsschädlich sein kann.
Auch wenn die Beweisführung für den Menschen noch nicht ausreichend ist, so werden Zink sowie Biotin ebenfalls haarwuchsfördernde Effekte zugeschrieben.
Vorsichtig sollte man mit dem Haarbaustein Vitamin A umgehen, welches zwar in angemessen ausreichender Menge dem Körper und somit den Haaren zugeführt werden sollte. Aber ein Zuviel von Vitamin A kann hier auch schnell zu teils starkem Haarausfall und somit genau dem Gegenteil des Gewllten führen.
Bei starken Diäten mit weniger als 1000 Kalorien pro Tag (hungern) oder nicht ausgewogener Ernährung kann es recht schnell zu einer Unterversorgung der Haare mit den notwendigen Nährstoffen kommen, weshalb Magersüchtige oftmals nur recht dünnes Haar aufweisen. Ebenso sollten Vegetarier aufpassen, dass sie nicht zu wenig Eisen und Zink zu sich nehmen.
Freitag, 17. August 2007
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